10. Weiterbilung – Teil 1: Lebenswege – Zusammenhänge lesen lernen

Modul 1-1 Typologien – Themen und Muster im Lebenslauf

Temperamente, Seelentypen, Rhythmen und Spiegelungen

In diesem Seminar nehmen wir die eigene Biografie im Kontext mit weiteren Biografien als Untersuchungsgegenstand für das Erkennen von Verläufen, Themen, Wiederholungen, Mustern, Rhythmen und Qualitäten im Lebenslauf. Bildlich gesprochen wurde im Grundlagenseminar eine Übersichtskarte – ein Panorama – der Lebenswege erstellt. In diesem Modul untersuchen wir Zusammenhäönge, Verläufe und Prozesse.

Zur Erarbeitung der Typologien beziehen wir uns auf R. Steiners Temperamente-Lehre, der Typologie nach C.G. Jung, den DISG Test und die Archetypischen Charatere “Der Gefährten” in “Der Herr der Ringe”. Durch anschauliche Beispiele erarbeiten wir uns Konstitutionstypen, Temperament und Planetentypen erarbeitet.

Wie jedes Modul der Weiterbildung Biografie- und Gesprächsarbeit kann dieses Seminar einzeln besucht werden. Es trägt dazu bei “Eigenarten” als Ausdruck der Differenziertheit des Temperaments, des Charakters und der Individualität zu erkennen und nicht als “Störung” zu erleben. Motto: “I’m not Crazy, I’m Just not You.”

Das Seminar bietet insbesondere für TeilnehmerInnen aus beratenden, helfenden, heilenden und pädagogischen Berufsfeldern neue Inspirationen.

Modul 1-1: Typologien

Fernlerneinheit

ab Oktober

Seminar

25.11. – 27.11.2016
Fr. 19:00 – So. 16:00 Uhr

Trainingsteil

Fr. 25.11.2016 10:00-18:00 Uhr

Anreise Anthroposophisches Zentrum

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Kontakt

Seminarleitung

Email: info@Lebenswege.biz
Tel: 030 8939 8995




Modul 1-2 Schicksal – Lernen von Lebensherausforderungen

Methodische Arbeit zur Schicksalserkenntnis an Alltagsereignissen

Mit charakteristischen Fähigkeiten, Unfähigkeiten und Intentionen begegnen wir dem Strom der Lebensereignisse. Als Ergebnis der Biografiearbeit und vieler “Lernen vom Schicksal Seminare” haben wir bemerkt, dass besonders Lebensereignisse, bei denen wir nicht erfolgreiche Muster wiederholen, auf Schicksals-Zusammenhänge deuten können. Oft wirken diese Situationen schon eigenartig vertraut und lösen bewusste oder unbewusste Resonanzen in uns aus. Manchmal wiederholen sich Muster so lange, bis sie “erlöst” werden.
Das “Lernen vom Schicksal” möchte dazu führen, hinter solchen Mustern, die uns “zu-fallen” und oft als Herausforderungen erscheinen, Entwicklungsmöglichkeiten zu entdecken. Den Ausgangspunkt dazu bieten konkrete Ereignisse aus der eigenen Biographie, die in Kleingruppen berichtet und in einem Sieben-Stufen-Prozess unter-sucht werden. Dabei können blinde Flecken erkannt werden und Lernmöglichkeiten erscheinen, wo wir bisher nur Widerstände erlebt haben.
Zur Vorbereitung werden Alltagsereignisse, die nicht erfolgreiche Handlungsmuster enthalten, beobachtet und in einem Logbuch notiert. Das können und sollen (scheinbar) ganz normale Alltagsereignisse sein.
Zum Beispiel: Eine Debatte mit dem Busfahrer, eine Auseinandersetzung an der Kasse im Supermarkt, das Ver-passen eines Zuges, der gescheiterte Versuch mit einer attraktiven Person in Kontakt zu kommen, ein Streit mit dem Lebenspartner. Welche Emotionen, Gedankenketten und Handlungsimpulse lösen diese alltäglichen Ereig-nisse in aus und was trägt dazu bei, dass sie eskalieren? Oft spielen das Wie und unsere Erwartungen “wie etwas sein sollte” eine entscheidende Rolle.
Wie haben wir auf den Busfahrer “eingeredet”? Was haben wir erwartet, als an der Kasse 3 Cent fehlten? Was wurde in uns ausgelöst, als wir die Rücklichter des Zuges sahen? Weshalb kam unsere Art Kontakt aufzunehmen nicht gut an? Warum sind wir besonders verletzlich in Auseinandersetzungen mit bestimmten Menschen, die uns nahe stehen?

Die Teilnahme an diesem Seminar ist unabhängig von der Teilnahme an der gesamten Weiterbildung Biografie und Gesprächsarbeit möglich. Gern nehmen wir Gäste mit auf den Weg. Zur Vorbereitung erhalten Sie die Fernlerneinheit.

Während des Seminars werden Sie in Kleingruppen von 3 bis 5 Personen von einer mit der Vorgehensweise vertrauten Gruppenleitung Schritt für Schritt durch den Prozess begleitet.


Modul 1-2: Schicksalslernen

Fernlerneinheit

ab Dezember 2016

Seminar

17.02. – 19.02.2017
Fr. 10:00 – So. 16:00 Uhr

Anreise Anthroposophisches Zentrum

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Déjà-vu – Schicksalslernen

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Modul 1-3 Begegnung – Das helfende Gespräch

Drei Ebenen und sieben Qualitäten in Gespräch und Begegnung

Das Helfende Gespräch ist ein Gespräch auf gleicher Augenhöhe. Es etabliert keine Therapeuten-, Klienten- oder Lehrer-Schüler-Verhältnisse, noch setzt es solche voraus. Es übt Haltungen und gibt Handreichungen, die der Verbesserung des zwischenmenschlichen Gesprächs dienen. Es kann nicht nur helfend, sondern auch heilend wirken, möchte aber unterhalb oder neben therapeutischen Methoden ansetzen. Der Frage- oder Problemsteller wird als der Experte seiner Frage oder seines Problems gesehen, auch wenn er manchmal zugleich als Experte in der Reproduktion seines Problems auftritt.

Im Workshop wird ein Übungs- und Entwicklungssweg verfolgt, der die Gesprächs- und Begegnungsfähigkeit verbessert und so Gespräche effektiver und hilfreicher werden lässt. Als Archetypen oder Raster für das Erkennen des eigenen Gesprächsstils und zur Erweiterung des Repertoires individueller Möglichkeiten dienen sieben charakterisierbare Gesprächs-Qualitäten. Diese werden im Seminar übend erarbeitet. Diese Siebenheit wird im Typologien Moduel der Weiterbildung als Charakter-Typologie und als Instrument zur Einschätzung von Gruppendynamiken vorgestellt. Hier erscheint die Sieben-Planenten-Typologie in einem neuen Kontext: Neben der Selbst- und Fremdeinschätzung gibt sie Hinweise, die dazu beitragen, die Dynamik eines Gesprächsprozesses besser zu verstehen. Sie dient auch als Inspirationsquelle, die es ermöglicht, bestimmte Qualitäten an bestimmten Punkten eines Gesprächsprozesse gezielt zu berücksichtigen oder einzusetzen.

Insbesondere werden wir uns um die Verbesserung des emphatischen Zu-Hörens und mit Übungen zum Wahrnehmen des Gedankenstroms, der Gefühlsanteile und der Motivation aller Beteiligten in einem Erlebnisbericht bemühen.

In Arbeitsgruppen werden Schritt für Schritt Prozessschritte und Fähigkeiten für Helfende Gespräche erarbeitet, beginnend mit der Schulung der Aufmerksamkeit für die entscheidenden ersten Augenblicke einer Begegnung. Im Weiteren wird geübt, hinter den ausgesprochenen Worten und Konzepten den Sinn, die verbundenen Gefühle und die zugrundeliegenden Motive und Werte zu erspüren.

Das Helfende Gespräch bietet insbesondere eine Erweiterung des Repertoires, wenn Sie in sozialen, heilenden, beratenden oder pädagogischen Arbeitsfeldern tätig sind. Gerne können Sie sich unabhängig von der Weiterbildung Biografie- und Gesprächsarbeit zu diesem Modul anmelden. Zur Vorbeeitung erhalten Sie die Fernlerneinheit.


Modul 1-3: Begegnung

Fernlerneinheit

ab April 2017

Seminar

26.05. – 28.05.2017
Fr. 19:00 – So. 16:00 Uhr

Trainingsteil

Fr. 26.05.2017 10:00-18:00 Uhr

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Begegnungsfähigkeit

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